Craps gilt als eines der aufregendsten Spiele im Casino, gleichzeitig aber auch als eines der missverstandensten. Viele Einsteiger schrecken vor dem lauten Tisch und den vielen Wettoptionen zurück. Dabei lässt sich Craps mit etwas Grundwissen erstaunlich leicht erlernen. Wer die Rollenverteilung, die wichtigsten Einsätze und die Hausvorteile kennt, kann bereits nach wenigen Runden mitspielen. Ausführlichere Infos finden Sie unter 300% willkommensbonus casino.
In Deutschland ist Craps in den stationären Casinos und bei lizenzierten Online-Anbietern verfügbar. Für Spieler ist vor allem wichtig zu wissen, dass die Regeln überall identisch sind. Der entscheidende Unterschied liegt lediglich in der Höhe der Einsätze und in der Geschwindigkeit des Spiels.
Wie eine Runde Craps abläuft
Im Mittelpunkt steht der Shooter, also der Spieler, der die beiden Würfel wirft. Ziel ist es, eine bestimmte Punktzahl zu treffen oder zu vermeiden. Beim ersten Wurf, dem sogenannten Come-out-Roll, gibt es drei mögliche Ausgänge: eine 7 oder 11 bedeutet einen sofortigen Gewinn für die Pass-Line-Wette, eine 2, 3 oder 12 dagegen einen sofortigen Verlust.
Fällt eine der Zahlen 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, wird daraus der Point. Der Shooter wirft nun so lange weiter, bis entweder der Point erneut erscheint – dann gewinnt die Pass-Line-Wette – oder eine 7 fällt, was den Verlust bedeutet. Diese Phase kann mehrere Würfe dauern und sorgt für die typische Spannung am Tisch.
Die Wahrscheinlichkeit, mit zwei Würfeln eine 7 zu werfen, liegt bei 16,67 Prozent, also bei 6 von 36 möglichen Kombinationen. Eine 6 oder 8 erscheint jeweils in 5 von 36 Fällen, was rund 13,89 Prozent entspricht. Diese Verteilungen bestimmen sämtliche Auszahlungen und Hausvorteile.
Die wichtigsten Einsätze für Einsteiger
Neue Spieler sollten sich zunächst auf die einfachen Wetten konzentrieren. Die Pass-Line-Wette hat einen Hausvorteil von nur 1,41 Prozent und zählt damit zu den besten Angeboten im gesamten Casino. Die Don’t-Pass-Wette liegt sogar bei etwa 1,36 Prozent.
Deutlich teurer sind die sogenannten Proposition Bets in der Tischmitte. Eine Wette auf eine 2 oder 12 bringt zwar eine Auszahlung von 30 zu 1, der Hausvorteil beträgt hier aber rund 13,89 Prozent. Solche Einsätze sind für Anfänger ungeeignet.
- Pass Line – Hausvorteil 1,41 Prozent
- Don’t Pass – Hausvorteil 1,36 Prozent
- Come und Don’t Come – ähnlich günstig wie Pass Line
- Odds-Wette – kein Hausvorteil, wird aber nur zusätzlich erlaubt
- Proposition Bets – Hausvorteil oft über 10 Prozent
Die Odds-Wette ist der einzige Einsatz ohne Hausvorteil. Sie wird hinter der Pass-Line-Wette platziert und in vielen Casinos bis zum Dreifachen des ursprünglichen Einsatzes erlaubt.
Craps in Deutschland: praktische Hinweise
Wer Craps in einem legalen Online-Casino mit GGL-Lizenz spielt, findet meist Tische mit Einsätzen ab 1 EUR. Die Auszahlungen erfolgen in Euro, und die Regeln entsprechen exakt denen in landbasierten Häusern.
Für Einsteiger empfiehlt sich der kostenlose Demo-Modus. Dort lassen sich die Wurfphasen und Auszahlungen ohne finanzielles Risiko üben. Wer die Pass Line und die Odds-Wette beherrscht, deckt bereits rund 90 Prozent aller sinnvollen Spielsituationen ab.
Ein wichtiger Grundsatz bleibt: Setzen Sie nur Beträge, deren Verlust Sie verkraften können. Craps ist ein Glücksspiel mit festen Wahrscheinlichkeiten – keine Strategie verändert den mathematischen Erwartungswert. Wer die günstigen Wetten wählt und die teuren Proposition Bets meidet, spielt jedoch so effizient wie möglich.